SPD Schmölln diskutiert ersten Programmentwurf zur Bürgermeisterwahl

Veröffentlicht am 20.02.2015 in Allgemein

Auf ihrer gestrigen Mitgliederversammlung berieten die Mitglieder der Schmöllner SPD erstmals den Entwurf eines Wahlprogramms zur Bürgermeisterwahl im Sommer dieses Jahres. Der Ortsvereinsvorsitzende und designierte Bürgermeisterkandidat Sven Schrade betonte dabei den engen Zusammenhang von guter wirtschaftlicher Entwicklung und der Finanzierung freiwilliger Aufgaben der Stadt.

„Nur wenn sich die Wirtschaft Schmöllns weiter gut und stabil entwickelt, behält sich die Stadt den nötigen Spielraum, ihre freiwilligen Leistungen zu erhalten und an der ein oder anderen Stelle auszubauen. Das heißt auch für mich: engere Zusammenarbeit im Städteverbund, damit auch hier die letzten Flächen erfolgreich vermarktet werden und sich Unternehmen ansiedeln. Es bedeutet aber auch die Fortführung sinnvoller Infrastrukturmaßnahmen, die die regionale Bauwirtschaft stützen. Ebenso wichtig für mich ist die Ausweisung neuer Eigenheimstandorte, denn der Bedarf nach an Bauflächen ist da. Mindestens vierzig neue Baugrundstücke im Stadtgebiet in den kommenden Jahren auszuweisen, muss die Zielstellung sein“, so Schrade.

Andere Themen wie die Wasserversorgung wurden ebenso besprochen. Die Schmöllner Sozialdemokraten unterstützen die Forderung vieler Bürger, den Härtegrad des Wassers abzusenken. „Ich freue mich, dass wir Mitte dieses Jahres mit der anteiligen Einspeisung von Fernwasser den Härtegrad ein wenig senken können. Hier haben wir uns als Fraktion im Ausschuss aber auch im Aufsichtsrat der Stadtwerke stark gemacht. Um perspektivisch den Härtegrad weiter absenken zu können, ohne auf das Wasser unserer eigenen Brunnen zu verzichten, wollen wir eine technische Lösung zur Enthärtung prüfen“, beschreibt Schrade einen weiteren Punkt des Wahlprogramms.

Zudem sollen Themen wie der Hochwasserschutz, Kulturhalle, Barrierefreiheit, Bürgerservice, eine leistungsstarke Verwaltung aber auch die Abarbeitung offener Themen wie Fortschreibung des Vertrages mit dem städtischen Kommunalservice Eingang ins Programm finden.

Der SPD-Ortsverein beschloss zudem, den Bürgermeisterkandidaten am 28. März im Rahmen einer öffentlichen Versammlung zu wählen und das Wahlprogramm zu verabschieden.

 

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